Oberwellen (unerwünsche Aussendungen) & deren Dämpfung
Sowohl Mischer als auch Verstärker erzeugen unerwünschte Frequenzanteile. Gelangen solche unerwünschten Frequenzanteile an die Antenne, werden sie von dieser abgestrahlt. Dann spricht man von unerwünschten Aussendungen.
Die Frequenzen dieser unerwünschten Aussendungen liegen oft außerhalb der Amateurfunkbänder. Sie können stattdessen beispielsweise in Frequenzbereichen des Flugfunks oder des kommerziellen Rundfunks liegen.
Amateurfunk-Oberwellen sind unerwünschte Frequenzen, die ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz eines Senders sind. Sie müssen durch technische Maßnahmen wie den Einsatz von Filtern und Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte stark gedämpft werden, um andere Funkdienste nicht zu stören. In Deutschland gelten für Kurz- und UKW-Bereiche spezifische Dämpfungswerte (z.B. 60 dB im UKW-Bereich), die von Funkanlagen eingehalten werden müssen.
Was sind Amateurfunk-Oberwellen?
- Definition: Oberwellen sind harmonische Frequenzen, die neben der gewünschten Grundfrequenz bei der Signalgenerierung entstehen.
- Beispiel: Wenn ein Sender mit 100 MHz arbeitet, können auch Frequenzen wie 200 MHz, 300 MHz etc. abgestrahlt werden.
- Störungspotenzial: Diese unerwünschten Signale können andere Funkdienste stören und müssen daher vermieden werden.
Gesetzliche Vorschriften und Dämpfung
- Vorschriften: Die Amateurfunkverordnung schreibt vor, dass bestimmte Dämpfungswerte eingehalten werden müssen, um die unerwünschten Aussendungen zu reduzieren.